Gartenwissen kompakt
Mischkultur - die besten Pflanzen-Partner
- Tomaten & Basilikum: Basilikum schützt Tomaten vor
Mehltau und weißer Fliege, während die Tomatenpflanzen
dem Kraut den nötigen Halbschatten bieten. - Paprika & Studentenblumen: Studentenblumen (Tagetes) sind
wahre Wunderwaffen im Beet. Ihr starker Duft verwirrt
Schädlinge wie Blattläuse und die Wurzeln sondern Stoffe ab,
die schädliche Nematoden im Boden abtöten. - Karotten & Zwiebeln: Ein legendäres Duo. Die Zwiebel
schützt die Karotte vor der Karottenfliege, während die
Karotte im Gegenzug die Zwiebelfliege durch ihren Geruch
fernhält. - Salat & Radieschen: Radieschen lockern den Boden auf und
sind schnell erntereif. Sie vertragen sich hervorragend mit
Salaten, da sie unterschiedliche Nährstoffebenen im Boden
beanspruchen. - Gurken & Kapuzinerkresse: Die rankende Kapuzinerkresse
dient als „Opferpflanze“ für Blattläuse, sodass die Gurken
ungestört wachsen können. Zudem hält sie durch ihren Duft
die lästige Weiße Fliege fern. - Zucchini & Borretsch: Borretsch ist die ultimative
Bienenweide. Durch die Anlockung zahlreicher Bestäuber
sorgt er dafür, dass die Blüten Ihrer Zucchini zuverlässig
befruchtet werden und eine reiche Ernte garantieren.
Gartentipps für den Mai
Ab ins Beet
Aussaaten von Buschbohnen, Chicoree, Grünkohl, Fenchel, Salat und Radieschen kommen im Mai ins Beet.
Achtung vor Kälte in der Nacht
Nach den Eisheiligen dürfen alle Kübelpflanzen (zum Eingewöhnen natürlich vorher an einen geschützten Platz, im Schatten stellen) und alle empfindlichen Pflanzen wie Tomaten, Chili, Paprika usw. ins Freie umziehen. Dann sind keine Fröste mehr zu erwarten.Bitte nicht voreilig meinen, dass es schon nicht mehr so kalt ist. Die Kälte in der Nacht wird unterschätzt. Gerade die empfindlichen Pflanzen wie Gurken, Zucchini, Tomaten, Paprika, Chili nehmen es sehr übel wenn es noch mal kalt wird. Das tut den Pflanzen weh. Es kann sein, dass diese den ganzen Sommer in ihrer Entwicklung hinter denen, die erst nach den Eisheiligen gepflanzt wurden, hinterherhinken.
Unkraut als Mulch nutzen (statt wegwerfen!)
Frisch gejätetes Unkraut (ohne Samen!) ist ein unterschätzter Schatz. Einfach auf Beeten verteilen – es wirkt wie Mulch, hält Feuchtigkeit im Boden und gibt beim Zersetzen Nährstoffe ab. Besonders gut funktioniert das im Gemüsebeet zwischen Zucchini oder Kohl.
Erdbeeren mit Knoblauchwasser stärken
Ein echter Geheimtipp aus dem Bio-Gartenbau: Knoblauchwasser (ein paar zerdrückte Zehen in Wasser ziehen
lassen) rund um Erdbeerpflanzen gießen.
Das kann Pilzkrankheiten vorbeugen und Schädlinge fernhalten – ganz ohne Chemie.
Nützliche externe Adressen
Gartenwissen, Merkblätter, Veranstaltungen, Seminare (auch Online), Gartenratgeber
Informationen rund um den Haus- und Kleingarten und alle Angebote der LWG
Hilfe bei vielen Gartenproblemen
Die Bestimmung erfolgt durch Eingabe von einzelnen Eigenschaften (Stiel, Blatt, Blüte usw.)
Veranstaltungen des Bezirksverbandes, Gartenthemen, Jugendarbeit
Informationen über Gemüsebau, Obstbau, Pflanzenschutz und Düngung
Informationen zu Krankheiten und Schädlingen im Gartenbau
Eine umfangreiche Datenbank über Obstsorten z.B. auch sortiert nach den Blüten
Homepage des Kreisverbandes Ebersberg - Verzeichnis der Vereine im Landkreis
Diagnose- und Faktendatenbank über Krankheiten, Schädlinge und Lästlinge an Laub- und Nadelgehölzen
Vielseitige und aktuelle Informationen zum Thema Pflanzenschutz im Haus- und Freizeitgarten
Wiki für die grünen Berufe und den Freizeitgartenbau
